Lasergraviermaschinen lesen Bilddaten als Anweisungen für Leistung und Geschwindigkeit. Dunkle Pixel sagen dem Laser, tiefer zu brennen oder langsamer zu bewegen; helle Pixel bedeuten weniger Leistung oder höhere Geschwindigkeit.
Fotos enthalten sanfte Verläufe, weiche Schatten und Farbinformationen, die sich nicht direkt in saubere Brennentscheidungen übersetzen lassen. Wenn Sie ein Foto mit mittleren Tönen an den Laser senden, ist das Ergebnis oft trüb und flach.
Die Vorbereitung von Fotos besteht darin, visuelle Informationen in klare Anweisungen zu übersetzen, die der Laser ausführen kann: saubere Kanten, kontrollierte Tonverteilung und materialgerechte Texturstrategien.
Die Auflösung ist wichtiger als Sie denken. Für detaillierte Arbeiten sollten Sie Bilder mit mindestens 300 DPI in der endgültigen Gravurgröße verwenden. Eine 4x6-Zoll-Gravur sollte mindestens 1200x1800 Pixel haben.
Die Beleuchtung im Originalfoto bestimmt Ihre Optionen. Flache, gleichmäßige Beleuchtung gibt Ihnen mehr Kontrolle. Starke Schatten oder überbelichtete Bereiche begrenzen, was Sie retten können.
Farbfotos benötigen eine Konvertierungsstrategie. Die Standard-Graustufen-Konvertierung gewichtet Grün stark, was dazu führen kann, dass bestimmte Farben (wie Blau) verschwinden oder Rot zu hell wird. Verwenden Sie eine kanalbewusste Konvertierung (Kanal-Mischer / HSL), damit wichtige Merkmale im richtigen Graustufenbereich landen.
Ihr Laser benötigt eine Entscheidung bei jedem Pixel. Fotos mit mittleren Tönen verwirren den Prozess und gravieren oft flach.
Erhöhen Sie den Kontrast, indem Sie die Tonwerte über den gesamten Bereich verteilen. Drücken Sie nicht nur die Schatten und überbelichten Sie nicht die Lichter – formen Sie die Verteilung mithilfe von Kurven oder Ebenen.
Ein hilfreicher Plausibilitätstest ist das Histogramm: Sie möchten in der Regel eine sinnvolle Verteilung über Schatten, Mitteltöne und Lichter und keine Werte, die im Mittelbereich clusteren.
Wenn Ihr Material und Workflow wie ein binäres System (Brennen/kein Brennen) funktionieren, können Dithering und Halbtonmuster Graustufen approximieren.
Error-Diffusion-Dithering (z. B. Floyd-Steinberg) erzeugt für Fotos organische Ergebnisse, indem es Punkte bei Dichten verteilt, die als Tonwerte gelesen werden.
Halbtonmuster verwenden ein regelmäßiges Raster von Punkten (ähnlich wie Zeitungsdruck). Sie können auf Holz für ein stilisiertes Porträt-Feeling gut aussehen. 45-Grad-Winkel reduzieren oft Moiré.
Testen Sie immer auf Ihrem tatsächlichen Material, da Reflexion, Strahlpunktdurchmesser und Materialdichte das Ergebnis dramatisch verändern.
Das Holzgefüge beeinflusst, wie Fotos gerendert werden. Starkes Gefüge kann feine Details überlagern. Feinkörniges Holz (Ahorn, Kirsche, Bambus) liefert in der Regel saubere Foto-Gravuren.
Acryl und Glas verkehren oft Ihre Intuition: Gravur erzeugt eine matte/weiße Marke, sodass dunkle Bereiche im Bild zu hellen Markierungen auf dem Material werden können. Viele Workflows erfordern Invertierung und stärkeren Kontrast.
Leder, Kork und Stoff neigen dazu, nichtlinear zu brennen und liefern einen engen nutzbaren Tonwertbereich. Hochkontrast- oder dithered-Bilder funktionieren oft besser als sanfte Verläufe.
Testen Sie Ihr genaues Substrat mit einem kleinen Graustufen-Gradienten, damit Sie realistische schwarze/weiße Punkte für dieses Material + Laser-Kombination festlegen können.
Beginnen Sie mit ausreichend Pixeln für die endgültige Gravurgröße (oft ~300 DPI bei Größe). Downsampling ist einfach; Details später zu erfinden ist nicht.
Verwenden Sie eine kanalbewusste Konvertierung, damit wichtige Merkmale in nutzbaren Tonwertbereichen landen. Vermeiden Sie Standardkonvertierungen, die wichtige Details löschen.
Verteilen Sie Werte über Schatten/Mitteltöne/Lichter. Fotos mit mittleren Tönen gravieren flach; kontrollierter Kontrast graviert mit Tiefe.
Führen Sie eine kleine Testgravur durch, die Highlights, Mitteltöne und Schatten enthält. Es ist der schnellste Weg, um fehlgeschlagene Volljobs zu vermeiden.
Speichern Sie Ihre Verarbeitungs- und Laserparameter, damit der nächste Job vorhersehbar und schneller ist.